Die aktuelle Ausgabe von „Information – Wissenschaft & Praxis“ (5-6/2018) ist soeben erschienen. Sie enthält auch zwei Beiträge, die auf Vorträgen des Symposions „BOTS or NOT BOTS? Politik, Demokratie & Wahlen im Zeitalter ihrer digitalen Produzierbarkeit“ basieren, das am 26 & 27.4. 2018 unter Beteiligung der ÖGDI an der JKU stattgefunden hat:

Ein weiterer Beitrag dieser Ausgabe beschäftigt sich mit der Datenbank SSCI und der Qualität ihrer Daten:

 

In der aktuellen Ausgabe des referierten SCOPUS-indexierten Journals „Information – Wissenschaft und Praxis“ (IWP)“ (Band 69, Heft4/2018) ist ein Beitrag von Terje Tüür-Fröhlich zu den Transparenzforderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) erschienen, die auch von der ÖGDI unterzeichnet wurde.

In derselben Ausgabe findet sich als „Nachzügler“ zum Symposion „OPEN ACCESS, OPEN DATA, OPEN SCIENCE – Von der Bewegung zum Geschäftsmodell?“ auch ein Text von Herbert Hrachovec zu den paradoxen Folgen von Open Access.

In der 38., ordentlichen Generalversammlung am 29. Mai 2018 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Vorsitzende/r:               Univ. Prof. Dr. Gerhard Fröhlich (Universität Linz)
stv. Vorsitzende/r:         Dr. Michael Strähle (Wissenschaftsladen Wien)
Finanzreferent/in:         Dr.in Terje Tüür-Fröhlich (Universität Linz)
Sonstiges Vorstandsmitglied:      Dr. Anton Tantner (Universität Wien)
Rechnungsprüfer/in 1:   Mag.a Simone Seyringer MAS (Universität Linz)
Rechnungsprüfer/in 2:   Thomas Schütz
Die neue Funktionsperiode begann am 1. Juli 2018.

Im Verlag Werner Hülsbusch ist unlängst das Buch „Globale Vernetzung – globale Identität ? Kulturelle Identitätskonstruktionen im Zeitalter digitaler Technologien“ des ÖGDI-Neumitglieds Dr.in Martina Kainz erschienen. Diese Dissertation an der Schlesischen Universität Katowice aus dem Jahr 2017 ist der erste Band in der neuen Buchreihe „Webwissenschaft“ des Verlag Werner Hülsbusch. Das Buch widmet sich nach der Diskussion (Post)Moderner Identitätstheorien dem Verhältnis von Identität und Technologie. Besonderes Augenmerk bei die Neuschaffung kultureller und politischer Identitäten in Zeiten digitaler Technologien legt die Arbeit dabei auf Westafrika (Benin).

Mehr Informationen unter: http://www.vwh-verlag.de/vwh/?p=1178

Die Ausgabe 2-3/2018 des referierten SCOPUS-indexierten Journals „Information – Wissenschaft und Praxis“ (IWP)“ ist im Verlag De Gruyter online gegangen und in Print erschienen. Herausgeberin dieser Fachzeitschrift ist die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V.“ DGI), die große Schwester der ÖGDI. Themenschwerpunkt der Ausgabe ist „BIG DATA“ – mit drei Beiträgen vom Symposion „BIG DATA – Perspektiven kritischer Sozial- und Kultur­wissenschaften“, Linz/April 2017, welches unter Beteiligung der ÖGDI an der JKU stattgefunden hat:

  • Ulrich Herb, Zwangsehen und Bastarde. Wohin steuert Big Data die Wissenschaft?, Information – Wissenschaft und Praxis (IWP) 69 (2-3), 2018, S. 81-88
  • Herbert Hrachovec, Schubladen und Wolkenfelder. Anmerkungen zur Bearbeitung großer Datenmengen, Information – Wissenschaft und Praxis (IWP) 69 (2-3), 2018, S. 89 – 94
  • Andreas Vogl, Wer hat das bessere Bild? Der Wettbewerb um mediale Aufmerksamkeit in der Astronomie, Information – Wissenschaft und Praxis (IWP) 69 (2-3), 2018, S. 95 – 114

Mehr Informationen und Medienreaktionen auf das „Big Data“ Symposion unter:  http://www.kulturinstitut.jku.at/symposion2017.html

Am 12.4.2018 (Donnerstag), hält Ministerialrat a.D. Prof. Mag. GERHARD SILVESTRI (Wien) einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema: „AUS DER ‚STEINZEIT’ DER INFORMATIONSVERMITTLUNG – Information und Dokumentation vor der/zu Beginn der Einführung der EDV“

Ort: Raum T911 (TNF-Turm der JKU Universität, 9.Stock)

Beginn: 15.30 Uhr

 

Aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses unterzeichnete Obmann Gerhard Fröhlich für die ÖGDI DORA, die San Francisco Declaration on Research Assessment (https://sfdora.org/‎)
DORA kritisiert die Verwendung des Journal Impact Faktors (JIF) zur Evaluation wissenschaftlicher Leistungen, v.a. auf Personen bezogen, sowie die Intransparenz bei Datenerhebung und -verarbeitung bei der Produktion des Journal Impact Faktors.
Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen können DORA unterzeichnen. Zum Stichtag 28.3.2018 haben 471 Organisationen und 11924 Personen unterzeichnet.

Text der Resolution: https://sfdora.org/read/

Unterzeichnungsmöglichkeit: https://sfdora.org/sign/

Wir rufen alle Mitglieder und FreundInnen der ÖGDI auf, die Resolution zu lesen und (wenn Sie mit den Forderungen einverstanden sind) DORA auch zu unterzeichnen!

Zu den DORA-Transparenzforderungen siehe:

Tüür-Fröhlich, T. (2018). Open Citations – Die Transparenzforderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA). Information – Wissenschaft & Praxis, 69(4), pp. 183-189. doi:10.1515/iwp-2018-0032