In der aktuellen Ausgabe des referierten SCOPUS-indexierten Journals „Information – Wissenschaft und Praxis“ (IWP)“ (Band 69, Heft4/2018) ist ein Beitrag von Terje Tüür-Fröhlich zu den Transparenzforderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) erschienen, die auch von der ÖGDI unterzeichnet wurde.

In derselben Ausgabe findet sich als „Nachzügler“ zum Symposion „OPEN ACCESS, OPEN DATA, OPEN SCIENCE – Von der Bewegung zum Geschäftsmodell?“ auch ein Text von Herbert Hrachovec zu den paradoxen Folgen von Open Access.

Aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses unterzeichnete Obmann Gerhard Fröhlich für die ÖGDI DORA, die San Francisco Declaration on Research Assessment (https://sfdora.org/‎)
DORA kritisiert die Verwendung des Journal Impact Faktors (JIF) zur Evaluation wissenschaftlicher Leistungen, v.a. auf Personen bezogen, sowie die Intransparenz bei Datenerhebung und -verarbeitung bei der Produktion des Journal Impact Faktors.
Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen können DORA unterzeichnen. Zum Stichtag 28.3.2018 haben 471 Organisationen und 11924 Personen unterzeichnet.

Text der Resolution: https://sfdora.org/read/

Unterzeichnungsmöglichkeit: https://sfdora.org/sign/

Wir rufen alle Mitglieder und FreundInnen der ÖGDI auf, die Resolution zu lesen und (wenn Sie mit den Forderungen einverstanden sind) DORA auch zu unterzeichnen!

Zu den DORA-Transparenzforderungen siehe:

Tüür-Fröhlich, T. (2018). Open Citations – Die Transparenzforderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA). Information – Wissenschaft & Praxis, 69(4), pp. 183-189. doi:10.1515/iwp-2018-0032