Projekt: “ERINNERN im Zeitalter ultrakurzer Gedächtnisse”

Das Kulturinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz plant für 2022 ein Projekt zum Thema “Erinnern”:

“Wir kramen auf unseren Dachböden, in unseren Kellerarchiven, in vergessenen Ecken unserer Zimmer, durchsuchen unsere Uralt-Datenträger und lassen uns davon inspirieren. Warum, wozu? Wir leben im Zeitalter der ultrakurzen Gedächtnisse, die oft nur von einem Erregungszirkel zum nächsten reichen. Wir werden von Reizen und Informationen überschüttet, die uns alle erregende Neuheit suggerieren. Daher möchten wir uns Erinnerungen bewusst anhand von Gegenständen wachrufen, die aus Zeiten stammen, die nicht von der ständigen Angst geprägt waren, etwas zu versäumen. Auch die Lektüre in alten Zeitungen lässt einen oft erstaunen…”

Da dieses Thema auch für Mitglieder und Freund:innen der ÖGDI interessant sein dürfte, sind auch diese eingeladen, sich zu beteiligen:
Die Kontaktadresse ist kulturinstitut[klammeraffe]jku[punkt]at.

Online-Konferenz: „Intercultual Perspectives on Information Literacy and Metaliteracy“

Termin: 28. JÄNNER 2022

Die englischsprachige Konferenz beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten von Informationskompetenz und Metaliteracy unter dem Gesichtspunkt der Transnationalität. Dazu werden die Studierende aus Indien, Deutschland, den USA, Österreich und Bosnien-Herzegowina des Kurses „Intercultural Perspectives on Information Literacy and Metaliteracy: A transnational online course“ ihre Ergebnisse folgender Fokusgruppenthemen präsentieren:

  • Google as an information gatekeeper
  • Technology chances and information literacy
  • Spreading misinformation
  • Impact of fake news on financial markets/companies – Work on the Metaliteracy Wikipedia article

Anmeldung per E-Mail bis zum 24. Januar 2022 an:
hampelv[klammeraffe]uni-hildesheim[punkt]de

Weitere Informationen zur Registrierung:
https://ipil.blog.uni-hildesheim.de/registration-2022/

Kostenlose Online-Podiumsdiskussion zu kommerziellem Open Access

Die Podiumsdiskussion zum Thema “Sind wir mit dem kommerziellen Open Access auf dem richtigen Weg?” findet am 22. November 2021 von 14:00-15.30 Uhr statt (via Webex).

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Quo vadis offene Wissenschaft? Eine virtuelle Open Access Week Berlin-Brandenburg”.

Anmeldung und weitere Informationen hier: https://blogs.fu-berlin.de/open-access-berlin/2021/10/01/sind-wir-mit-dem-kommerziellen-open-access-auf-dem-richtigen-weg/

Interdisziplinäre Fachtagung zu Hate Speech

IPHSE Interdisciplinary Perspectives on Hate Speech: The International Perspective

Termin: 11. und 12. November 2021
Ort: Universität Hildesheim (auch online zugänglich)

  1. Veranstaltungstag – 11. November 2021:

Fachtagung mit internationalen Gästen zum Thema »Interdisciplinary Perspectives on Hate Speech: The International Perspective (IPHSE II)«.

2. Veranstaltungstag – 12. November 2021:

Tagung für die interessierte Zivilgesellschaft zum Thema »KI gegen Online-Hass II«. Geplant sind verschiedene Vorträge zum Thema Hate Speech und ihrer automatischen Erkennung durch KI sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus dem Europarat, der Schwerpunktstaatsanwaltschaft München für Hasskriminalität und dem Medienbereich.

Weitere Informationen und Programm auf der Tagungsseite.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 05. November 2021 möglich via E-Mail an ancetta[klammeraffe]uni-hildesheim[punkt]de

Bitte in der Email die Teilnahmetage und -form (Präsenz oder Online) angeben.

TAGUNG: HAUSNUMMERIERUNG UND URBANE MODERNE

Hausnummerierung und urbane Moderne. 250 Jahre Hausnummerierung in der Habsburgermonarchie. Bilanz und Perspektiven der Erforschung einer unscheinbaren Kulturtechnik.

Wien 20.-22.10.2021

Das 250-Jahr Jubiläum der Einführung der Hausnummerierung soll zum Anlass genommen werden, im Rahmen eines Symposions den bisherigen Stand der Erforschung der Geschichte dieses vermeintlichen Details – der Hausnummer – zu bilanzieren.

Auftaktvortrag:

Anton Tantner: Wiener Nummern. Über den Furor der Zahlen vor 250 Jahren

Termin:

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 18:30 Uhr

Ort:

Wien Museum MUSA (1., Felderstraße 6-8)

Symposion:

Donnerstag, 21. Oktober 2021, 9:30-18:30 Uhr

Freitag, 22. Oktober 2021, 9:30-15:30 Uhr

Ort:

Wiener Stadt- und Landesarchiv (11., Guglgasse 14, Gasometer D)

Für Detailprogramm bitte “Read More” anklicken.

Das Programm mit Anmeldeinformationen, Covid-Regeln und allfällige digitale Teilnahmemöglichkeiten findet sich auf der Veranstaltungsseite.

 

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DGI-Onlineseminar: Methoden und Instrumente der formalen und inhaltlichen Informations-erschließung

Modul 1: 19. Oktober, 9:30 – 20. Oktober, 13:00

Metadaten gegen das Informationschaos / Einführung in die formale und inhaltliche Erschließung

Mehr Informationen, Anmeldung und Preise unter diesem Link.

Modul 2: 21. Oktober, 9:30 – 13:00

Klassifikationen, Thesauri, Taxonomien und Ontologien

Mehr Informationen, Anmeldung und Preise unter diesem Link.

Achtung: Aufgrund einer Kooperationsvereinbarung zwischen ÖGDI & DGI (Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V.) können ÖGDI-Mitglieder zum Preis für DGI-Mitglieder teilnehmen.

Audiovortrag: Frauen und IT im frankophonen Afrika

Das jährliche Symposion des Kulturinstituts an der Johannes Kepler Universität findet – mit Unterstützung der ÖGDI – dieses Jahr unter dem Titel “Wer sind Wir?” erneut virtuell statt. Die Beiträge zum Thema Identitäten und Identitätspolitiken werden sukzessive auf der Symposionsseite für Streaming oder Download zur Verfügung gestellt.

Der neueste Vortrag stammt vom ÖGDI-Mitglied Dr.in Martina Kainz, die über die Nutzung von Informationstechnologien durch westafrikanische Frauen spricht – zu hören sind darin auch Originaltöne aus Interviews, die sie in Benin geführt hat.

Zu finden sind alle Beiträge unter: http://www.kulturinstitut.jku.at/symposion2021.html

Online-Konferenz: Interdisziplinäre Forschungszugänge zu Wissenschafts-kommunikation und Informationsverhalten in der Corona-Pandemie (InFoCoP)

Termin: 2. Juli 2021

Veranstaltet wird die Tagung von der Universität Hildesheim, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Programm und Anmeldung in Kürze hier:
https://www.uni-hildesheim.de/fb3/institute/iwist/forschung/forschungsprojekte/aktuelle-forschungsprojekte/interdisziplinaere-forschungszugaenge-zu-wissenschaftskommunikation-und-informationsverhalten-in-der-corona-pandemie-infocop/#c129213