Das jährliche Symposion des Kulturinstituts an der Johannes Kepler Universität findet – mit Unterstützung der ÖGDI – dieses Jahr unter dem Titel „Wer sind Wir?“ erneut virtuell statt. Die Beiträge zum Thema Identitäten und Identitätspolitiken werden sukzessive auf der Symposionsseite für Streaming oder Download zur Verfügung gestellt.

Der neueste Vortrag stammt vom ÖGDI-Mitglied Dr.in Martina Kainz, die über die Nutzung von Informationstechnologien durch westafrikanische Frauen spricht – zu hören sind darin auch Originaltöne aus Interviews, die sie in Benin geführt hat.

Zu finden sind alle Beiträge unter: http://www.kulturinstitut.jku.at/symposion2021.html

Symposion, Plenartermine: Do. 09. 05. und Fr. 10. 05. 2019

Johannes Kepler Universität (JKU) LINZ, Uni-Center (=Mensagebäude, neben Schloss),
Altenberger Str. 69, 4040 Linz, 2. Stock (Außenstiege / Außenlift)

Programm (Änderungen vorbehalten):

Donnerstag, 9.5.2019

LOFT C, Uni-Center, Johannes Kepler Universität, Linz

15:00 Uhr

Informelles Kennenlernen der ReferentInnen & TeilnehmerInnen bei Kaffee und Keksen

15:30 Uhr

Workshop 1: THEORIEN & GESCHICHTE(N): SPORT UND POLITIK, SPORT ALS POLITIK

  • Gerhard Fröhlich, Linz: Sport in Gesellschaft (Elias, Bourdieu)
  • Klaus Feldmann, Hannover/Wien: Sport als Ablenkungsmanöver
  • Claus Harringer, Linz: Sport als Politik (Olympische Spiele, z.B.)
  • Gerhard Silvestri, Wien: Erfahrungen als Fußballschiedsrichter, anno dazumal
  • Regina Tauschek, Amman: Sport in der Entwicklungspolitik
  • KommentatorInnen: Ingo Mörth, Martina Kainz

Variable Pause nach Bedarf: Kaffee & Kekse

Freitag, 10.5.2019

LOFT C, Uni-Center, Johannes Kepler Universität, Linz

13:00 Uhr (pünktl.)

Workshop 2: SPORTETHIK: Missbrauch, Doping, Korruption

  • Lukas Matzinger, Wien: Football-Leaks
  • Wilhelm Lilge, Wien: Doping im Spitzensport
  • Karl Irndorfer, Linz: „Der Ball ist rund, das Geld ist Schwarz“: Schwarzgeld im österreichischen Fußball
  • Nicola Werdenigg, Wien: Sexuelle Übergriffe im österreichischen Skisport der 1970er Jahre

Anschließend: Kaffee & Kekse

16.00 Uhr

Workshop 3: NACH DEM PARADIGMA DES SPORTS? Rekordzwänge im wissenschaftlichen Feld

  • Mathias Binswanger, St. Gallen: Der Sinn „sinnloser“ Wettbewerbe
  • Terje Tüür-Fröhlich, Tallinn/Linz: „Höher, schneller, weiter“ – Sportmetaphern in Wissenschaftsevaluation und Wissenschaftsjournalismus
  • Gerhard Fröhlich, Linz: Betrug und Täuschung in Sport und Wissenschaft
  • Kommentator: Anton Tantner

Abschlussdiskussion:
Konsequenzen, Handlungsperspektiven für Sportvereine, NGOs, politische Bildung; Kleines Buffet, kleiner Umtrunk

Mehr Informationen unter:

Symposion 2019

Aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses unterzeichnete Obmann Gerhard Fröhlich für die ÖGDI DORA, die San Francisco Declaration on Research Assessment (https://sfdora.org/‎)
DORA kritisiert die Verwendung des Journal Impact Faktors (JIF) zur Evaluation wissenschaftlicher Leistungen, v.a. auf Personen bezogen, sowie die Intransparenz bei Datenerhebung und -verarbeitung bei der Produktion des Journal Impact Faktors.
Sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen können DORA unterzeichnen. Zum Stichtag 28.3.2018 haben 471 Organisationen und 11924 Personen unterzeichnet.

Text der Resolution: https://sfdora.org/read/

Unterzeichnungsmöglichkeit: https://sfdora.org/sign/

Wir rufen alle Mitglieder und FreundInnen der ÖGDI auf, die Resolution zu lesen und (wenn Sie mit den Forderungen einverstanden sind) DORA auch zu unterzeichnen!

Zu den DORA-Transparenzforderungen siehe:

Tüür-Fröhlich, T. (2018). Open Citations – Die Transparenzforderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA). Information – Wissenschaft & Praxis, 69(4), pp. 183-189. doi:10.1515/iwp-2018-0032


  

In der 37., ordentlichen Generalversammlung am 23. Mai 2017 wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Obmann:           a. Univ. Prof. Dr. Gerhard Fröhlich (Universität Linz)
stv. Obfrau:      Dr.in Andrea Ghoneim (Donau-Universität Krems)
Finanzreferentin: Dr.in Terje Tüür-Fröhlich (Universität Linz)

Rechnungsprüfer 1: Univ.Prof. Dr. Gerhard Budin (Universität Wien)
Rechnungsprüfer 2: Dr. Michael Strähle (Wissenschaftsladen Wien)

Die neue Funktionsperiode beginnt am 1. Juli 2017.